Der Bikershop Triemer ist seit mehr als 10 Jahren präsent als
Motorrad
- Fachhändler in
Güstrow Mecklenburg
Vertragshändler für die Motorrad - Modelle von Kawasaki, Aprilia, KTM und Moto Guzzi
Motorrad
fahren - Die Faszination der Freiheit In unserer
online Auktion
können Sie nach lust und laune bieten und Angebote schalten. ob
Gebrauchte
oder neue
Motorräder
oder
Roller
, in unserer, von “Otto” Triemer meisterlich geführten Werkstatt, werden Ihre Fahrzeuge von ihm selbst und zwei ausgebildeten Mechanikern repariert und gepflegt. Auf einer Verkaufsfläche von 400 m2 bieten wir Ihnen
Motorräder
der Marken
Kawasaki
,
KTM
umd
Aprilia
an. Beratung steht bei uns an erster Stelle, denn nur so können wir das richtige
Fahrzeug
für Sie finden. Modernste Technik macht es uns möglich die Fahrzeuge schnell und in hoher Qualität instand zusetzen. Probelauf auf dem
DYNOJET
-Leistungsprüfstand, Radmontage mit dynamischer Auswuchtung, Vergaserreinigung im Ultraschallbad, Abgasmessung mit 4-Gas-Messgerät, Kurbelwelleninstandsetzung, CO2-Schweißarbeiten und das Glaskugelstrahlen sind Bestandteile unserer Werkstattarbeit, wie sie wohl nicht überall zu finden sind. Unsere Schutzbekleidung und Zubehör sind die aktuellsten Modelle von Dainese. Aber nicht nur neue Modelle sondern auch
Gebrauchtfahrzeuge
(
gebrauchte Motorräder
)gibt es bei uns. Usere
Werkstatt
ist für alle Typen offen, sei es Suzuki, Yamaha, Honda usw. Suchen Sie
Roller, Cruiser, Tourer, Crosser oder Rennmaschinen
der verschiedenen Marken werden auch Sie das Richtige bei uns für sich finden. Probefahrten sind kein Problem und auch für den
Verleih
von
Motorräder
können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden. Wichtig für jeden
Biker
: das richtge Zubehör. Durch unsere langjährige Erfahrung im Verkauf können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Sicherheit bei uns an erster Stelle steht. Als Exklusivhändler der Marken Dainese, Shark, Suomy und Fox bieten wir Ihnen das Neueste und Beste, was für Sie als Motorradfahrer auf dem Markt ist. Erleben Sie die Faszination des Motorradfahren von einer ganz anderen Seite... Kawasaki ermöglicht Ihnen neudefinierte Freiheiten, welche Grenzen überschreiten, ohne Risiken einzugehen. Sind Sie bereit für ein neues Fahrgefühl!? So schmeckt der Sommer!
Links:
Laden
Gebrauchte
Werkstatt
Kontakt
Kawasaki
Moto Guzzi
Aprilia
KTM
Dainese
Google
Mobiclean
Plaschek
Inselsee
Wohnungen
Pub a la Pub
Bowling
Die Stadt Güstrow
Partyservice
Der Güstrower Diethelm "Otto" Triemer - mit 46 Meistertiteln erfolgreichster Bahnsportler der DDR Güstrow Eine kleine Ecke nur ist im Bikertreff Güstrow reserviert für Trophäen. Aber die haben es in sich: Goldhelme, Silberne Stahlschuhe, etliche Pokale und Meisterplaketten ohne Ende. Kein Zweifel: Hier arbeitet Diethelm Triemer, der erfolgreichste DDR-Bahnsportler aller Zeiten. "Ich habe alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt", sagt Triemer, um die Aufzählung seiner Erfolge nicht zu einer abendfüllenden Veranstaltung werden zu lassen. Dabei klingt er weder überheblich noch arrogant, sondern einfach nur selbstbewußt. Dreizehn Jahre war er im Bahnsport aktiv, 46 Meistertitel hat er sich in den verschiedensten Disziplinen gesichert - in der Einzelwertung, als Paarfahrer und mit der Mannschaft, beim Speedway oder auf der Sandbahn. Eins allerdings blieb ihm verwehrt: ein großer internationaler Erfolg. "Ich wäre gerne einmal bei einer Welt- oder Europameisterschaft gestartet, aber das war für uns damals völlig indiskutabel", trauert Triemer der verpaßten Gelegenheit nach. "Schon ein Start in Pardubice war ziemlich kritisch, weil da zu viele Westfahrer am Start waren. Kontakte mit denen waren nach der politischen Anerkennung der DDR im Jahre 1972 unerwünscht und wurden argwöhnisch beäugt." Die Bahnfahrer wurden ohnehin stiefmütterlich behandelt, meint Triemer. Schließlich war ihr Sport nicht olympisch, Erfolge ließen sich nicht politisch ausschlachten. Dennoch konnte und wollte Diethelm Triemer nicht von seiner großen Leidenschaft lassen, die im Jahre 1975 begonnen hatte. Erst mit 20 vom Trial zum Bahnsport Damals hatte der gerade 20jährige dem Trialsport adé gesagt, obwohl er schon dort recht erfolgreich gefahren war. Aber bei diesem Geschicklichkeitsfahren über Hindernisse und holprige Strecken fehlte ihm der richtige Kick. Den fand Triemer in Lübbenau. "Das war für den Berliner Raum, in dem ich damals gelebt habe, die absolute Hochburg in der Jugendarbeit, mit Dietmar Lieschke als großem Magneten für den Nachwuchs." Mit Lieschke feierte der Neuling schon bald die ersten Erfolge, gemeinsam schafften sie für Lübbenau den Aufstieg in die 1. Liga. "Mit Dietmar verband mich eine gute Freundschaft, aber auf der Bahn herrschte gesunde Konkurrenz, mit der wir uns - schon im Training - gegenseitig nach vorne getrieben haben." Für Triemer der wichtigste Grund, warum beide so erfolgreich sein konnten. Diese Freundschaft hat sich allerdings inzwischen "verlaufen", bedingt durch Triemers Umzug nach Güstrow. "Man sieht sich heute noch mal ab und zu bei einem Rennen, und dann unterhalten wir uns ganz angeregt. Aber mehr Kontakt gibt es nicht mehr", sagt Triemer mit leichtem Bedauern. Der Umzug mit Hindernissen Dieser Umzug von Lübbenau nach Güstrow geht auf das Konto von Triemers Ehefrau Birgit. Die stammt aus dem vorpommerschen Grimmen und wollte gerne zurück in ihre Heimat. Triemer suchte einen neuen Club und fand ihn im MC Güstrow. In Grimmen arbeiten und wohnen, für Güstrow fahren - so hatten sich Triemers das ausgedacht. Aber es kam alles ganz anders. "Ich hatte schon einen Partner für einen Wohnungstausch und eine Stelle in Aussicht. Aber dann stellte mein Tauschpartner einen Ausreiseantrag, damit kam er für meine Betriebswohnung in Lübbenau nicht mehr in Frage und der geplante Tausch war hinfällig", schildert Diethelm Triemer. Dann war zwar eine Stelle beim Erdölbetrieb in Grimmen frei, dort hatte man aber keinerlei Interesse am Motorsport. Als Triemer von seinem Bahnsport-Engagement erzählte, war die Stelle urplötzlich belegt. "Papa" Fritz Suhrbier mußte es also richten. Suhrbier, seinerzeit Trainer, heute Ehrenvorsitzender, immer aber der starke Mann im Hintergrund beim MC Güstrow, machte das Unmögliche möglich: Er besorgte binnen kürzester Frist eine Arbeitsstelle beim Landmaschinenbau und eine Wohnung. Der erfolgreichen Verbindung Triemer - MC Güstrow stand nun nichts mehr im Wege. Kurz nach dem Wohnortwechsel holte Triemer seinen ersten Titel auf der Speedway-Bahn und verteidigte diesen Titel gleich sechsmal in Folge. Nur mit dem Teterower Bergring konnte sich der Schrägfahrer nie so recht anfreunden - obwohl er sich bei seinen drei Starts von seiner besten Seite zeigte. Zwei Goldhelme und einen Bergringpokal holte Triemer dort, dann sagte er Europas schönster Grasbahn "Adé". "Es gab mehrere Gründe dafür", erinnert er sich. "Zum einen braucht man nur für diese Bahn ein spezielles Motorrad, das man für nichts anderes gebrauchen kann - wegen der Rechtskurven und der Sprünge. Zum anderen kann man nicht überall gleichgut sein, und ich wollte mich in erster Linie auf Speedway konzentrieren." Schon in dieser Zeit - Anfang der achtziger Jahre - baute sich Diethelm Triemer allmählich das auf, wovon er heute lebt. 1983 erwarb er ein Grundstück am Ortsrand von Güstrow, heute steht dort sein Motorradgeschäft. "Bikershop Otto Triemer" steht auf dem Geschäftsschild. "Mein Vater hat uns immer die Haare geschnitten. Einmal hat er mich beinahe kahlgeschoren, und abend lief die Fernsehsendung ,Otto mit der Glatze'. Da hatte ich meinen Spitznamen weg, und später wußte kaum noch einer, daß ich eigentlich Diethelm heiße." Am Geschäft steht der Spitzname Deshalb setzte er auch bei der Geschäftseröffnung 1991 ("Jetzt kann ich endlich das machen, was ich immer wollte: an Motorrädern schrauben!") auf den Namen, unter dem ihn alle kennen. "Ich bin schon sehr sicher, daß meine sportlichen Erfolge mir bei meinem Beruf sehr geholfen haben", glaubt "Otto". "Ich liege hier zwar sehr abgelegen, habe bei meiner Kawasaki- und Aprilia-Vertretung aber einen Kundenstamm aus ganz Mecklenburg-Vorpommern." Die Firma hält ihn ganz schön in Atem. Woche für Woche steht er sechs Tage in der Werkstatt - inclusive sonnabends. Nur der Sonntag gehört der Familie. Und dann geht es ab und zu schon mal zum Bahnsport. "Beim Superligalauf in Wittstock waren wir dabei und haben noch guten Kontakt zum MC Güstrow. Aber wir sind nicht mehr aktiv im Clubgeschehen. Ich habe meine damalige Tätigkeit als Jugendtrainer 1992 eingestellt, und wir haben uns im Guten getrennt", schildert Triemer. Aber zu Pfingsten ist die Familie Stammgast bei den Großereignissen in Teterow und Güstrow - natürlich auch am vergangenen Wochenende. Dennoch reizt es ihn nicht mehr, selbst um den Ring zu fahren: "Wäre die Wende früher gekommen, hätte ich vielleicht 1988 nicht aufgehört. Die internationale Konkurrenz wäre für mich schon reizvoll gewesen. Aber ich habe einen Schlußstrich gezogen, und dabei bleibe ich." Volker Beier Daten zu Diethelm Triemer geboren: 23. Juli 1954 in Woltersdorf Größe: 1,68 m Gewicht: 65 kg (damaliges Wettkampfgewicht: 60 kg) Beruf: Werkzeugmacher, heute Motorradhändler in Güstrow Familienstand: verheiratet mit Birgit, Sohn Robert (16), Tochter Marie (10) Hobbys: Ab und zu zum Speedway Wichtige sportliche Erfolge: 46 DDR-Meisterschaften, darunter einmal Trial (1973), sieben Speedway-Einzeltitel, drei Sandbahn-Einzeltitel, zweimal Goldhelmgewinner in Teterow (1978/1980), Gewinner des Bergringpokals (1979), dreimal Gewinner des "Goldenen Stahlschuhs" (1979 bis 1981) , Ostseepokalsieger 1982, Messepokalsieger. Besondere Auszeichnung: "Verdienter Meister des Sports". Quelle: Schweriner Volkszeitung